Die Fuchs- und Igelkinder aus den beiden ersten Klassen arbeiten ganz fleißig im DaZ-Unterricht mit. Bravo! (A. Beisiegel)
DaZ 1a b
DaZ 1b a

Mein Name ist Renate Kaufmann. Meine Interessen liegen im Bereich der klassischen Musik (vor allem Oper, Konzert und Chor-Musik). Außerdem reise ich gerne und habe eine Vorliebe für die Nordsee-Insel Juist.

Als ehemalige Chef-Sekretärin/Assistentin lege ich Wert auf eine gute Sprache. Da ich selber gerne lese und der Meinung bin, dass Lesen bildet und die Sprache fördert, habe ich mich dazu entschlossen, das Lesen mit Kindern zu betreuen. Ich bin Rentnerin und seit 2012 als ehrenamtliche Lesepatin in verschiedenen Grundschulen tätig: Seit 2017 hier in der Barbaraschule, zunächst in der Klasse 2a bei Julia Smuda und in der Klasse 2b bei Nicole Bruckmann. Seit diesem Schuljahr in den Klassen von Christa Hasse und Matthäus Haiduk. Alle Kinder bekommen von mir einen Leseausweis, in den ich einen Sticker klebe, wenn sie sich beim Lesen Mühe gegeben haben.
Kaufmann
Zurzeit komme ich mittwochs und donnerstags zur großen Pause und lese während der Frühstückspause der ganzen Klasse vor. Anschließend gehe ich mit je einem Kind in die Bücherei und lasse mir aus einem Buch, das die Kinder oft selbst ausgesucht haben, vorlesen. Ich habe festgestellt, dass die Kinder die persönliche Zuwendung beim Lesen genießen. Außerdem habe ich schon beim Basteln und beim Formulieren von Gedanken zu einem selbst gemalten Bild geholfen. Das macht mir Freude, weil die Kinder mir auch etwas zurückgeben.

Es liegt mir am Herzen, dass die Kinder durch die Leseförderung dazu angeregt werden, sich Bücher auszuleihen und zu Hause weiter zu lesen.

Mein Name ist Brigitte Riege und ich war bis zum Sommer 2012 Lehrerin an der Barbaraschule. Lang, lang ist es her, aber dennoch treffe ich manchmal noch ehemalige Schülerinnen oder Schüler, die ihre Kinder zur Barbaraschule bringen oder werde gegrüßt von Schulkindern, deren Eltern schon bei mir in der Klasse waren. Denn, so ganz kann ich die Schule nicht entbehren und daher komme ich mittwochs für 2 Stunden zum ehrenamtlichen Förderunterricht an die alte Wirkungsstätte. Nach Absprache mit den Klassenlehrern der Klassen 1b und 2b betreue ich einzelne Kinder im Bereich Mathematik und Deutsch.
Riege
Auch heute noch ist es schön, mit Kindern zu arbeiten, ihnen über kleine Stolpersteine hinweg zu helfen und zu sehen, wie zufrieden sie über ihre Fortschritte sind. Die Kinder genießen die ruhige, individuelle Übungszeit und begrüßen mich schon mit "Hallo" und Winken auf dem Schulhof. Also: Alle sind zufrieden, so kann es weiter gehen. 

Vielleicht sind wir uns in der Barbaraschule schon einmal begegnet?
Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Angelika Grosser und erteile seit meiner Pensionierung als ehemalige Lehrerin der Barbaraschule einmal in der Woche ehrenamtlich Förderunterricht. Vornehmlich betreue ich nach Absprache mit den betreffenden Lehrerinnen und Lehrern einzelne Kinder aus den Klassen 1 und 2. Wir üben Buchstaben, lesen oder arbeiten in Lese- und Schreibheften. Natürlich steht bei Bedarf auch Mathematik auf dem Plan.
Grosser

Der Förderunterricht bereitet mir immer wieder große Freude, besonders dann, wenn meine kleine Unterstützung hilfreich war.
Und die Kinder? Sie scheinen die ganz individuelle Übungszeit sogar ein wenig zu "genießen“.

Beim Rechtschreiben haben einige Kinder Schwierigkeiten, einzelne Buchstaben zu unterscheiden und zu schreiben. Trotz Unterstützung fällt es ihnen schwer, für das gehörte Wort die richtigen Buchstaben zu finden. Einzelne Buchstaben werden weggelassen oder auch zusätzlich eingefügt,  z. B. wird anstatt "Haus" nur "Has" geschrieben, anstatt "Sonne" nur "Sne". Auch das Abschreiben aus einem Buch oder von der Tafel gelingt nicht fehlerfrei. Zusätzlich ist oft die Handschrift unleserlich.
Beim Lesen fällt es diesen Kindern schwer, die einzelnen Laute zu verbinden. Außerdem ist ihre Lesegeschwindigkeit erheblich herabgesetzt, einzelne Wörter werden mit großer Mühe nacheinander gelesen und der Sinn des Satzes wird häufig nicht verstanden.
 
Diagnostisches Verfahren
An der Barbaraschule führen wir zur Überprüfung der Rechtschreibentwicklung in allen Jahrgangsstufen die Hamburger Schreibprobe (HSP) durch. Die HSP erfasst orthographisches Strukurwissen und grundlegende Rechtschreibstrategien eines Schreibers. Neben der Zahl der richtig geschriebenen Wörter und Grapheme werden die Rechtschreibstrategien eines Kindes erfasst. Die Ergebnisse der Schreibprobe bilden die Grundlage für individuelle Fördermaßnahmen und für die Teilnahme an der LRS - Fördergruppe.
 
Im LRS-Unterricht werden zum Beispiel Übungen nach der FRESCH-Methode durchgeführt. Die Freiburger Rechtschreibschule (FRESCH) berücksichtigt in besonderem Maße den Sprech-Schreib-Rhythmus. Die Kinder sprechen in der ersten Übung zunächst die Wörter in Schwungsilben und bewegen sich gleichzeitig bei jeder Silbe seitwärts in Schreibrichtung. Der rechte Fuß beginnt, der linke rückt nach und die Schreibhand führt bei jeder Sprechsilbe einen Girlandenbogen aus.
LRS Füße LRS Füße offen
In der zweiten Übung sprechen die Kinder die Wörter wieder in Schwungsilben und bewegen gleichzeitig ihre Schreibhand in der Luft bei jeder Silbe seitwärts in Schreibrichtung. Dies geschieht erst mit offenen Augen und danach erneut mit geschlossenen Augen.
 LRS Bögen Tisch LRS aufschreiben
Bei der dritten Übung sprechen die Kinder ebenfalls die Wörter wieder in Schwungsilben und bewegen gleichzeitig ihre Schreibhand auf dem Tisch bei jeder Silbe seitwärts in Schreibrichtung.Vom rhythmisch-melodischen Sprechschwingen führt die Methode schließlich zum synchronen (gleichzeitigen) Sprechschreiben. Die Kinder schreiben die vorher im Silbenrhythmus geschwungenen Wörter auf, wobei sie beim Schreiben gleichzeitig im Flüsterton die jeweiligen Silben sprechen. Wichtig ist, dass konsequent in Silbeneinheiten geschrieben wird.
   

unser letztes Projekt  

Zirkus Barbarelli i
   
© GGS Barbaraschule Mülheim